Roggenvollkornbrot

Roggenvollkornbrot

Seit dem ich weiß, wieviel Zusatzstoffe und Zutaten in einem gekauften Brot sein dürfen, ohne dass sie deklariert werden müssen, kaufe ich Brot in Ausnahmefällen (Zeitmangel) beim Bäcker meines Vertrauens, ansonsten backe ich Brot selbst. Früher war es SEHR viel Handarbeit, aber seit Thermomixzeiten ist das Kneten-(lassen) ein Kinderspiel.
Am liebsten mag ich Brot, das einen hohen Anteil an Sauerteig hat.
Für ein Sauerteigbrot braucht man zwar etwas mehr Zeit als für ein Brot mit Hefe, aber wenn der Sauerteigansatz erst mal fertig ist, hat man ihn so zu sagen immer griffbereit und die Vorbereitung besteht zum größten Teil aus warten.
Wenn der Sauerteigansatz, wie im Beitrag Sauerteig beschrieben, fertig ist, kann man einen Teil davon verbacken und den Rest im Kühlschrank aufbewahren.
Vor dem nächsten Mal backen muss er nur aufgefrischt werden, d.h. der Sauerteigansatz wird mit Wasser und Mehl verrührt, 24 Std. bei Raumtemperatur stehen gelassen, um dann wieder einen Teil davon zum Backen zu nehmen und den Rest für das nächste Brot wieder aufzubewahren.

Da ich nicht nur Sauerteigbrot mag, sondern auch richtig körniges Brot, möchte ich hier gerne mein Lieblingsrezept dafür mit euch teilen. Dazu werden Roggenkörner, je nach dem gewünschten Grad der Säuerung, 7-14 Tage in Sauerteig eingeweicht und dann wie unten beschrieben weiter verarbeitet.
eingeweichte Roggenkörner

Ich nehme die Wartezeit für ein gutes, vollkörniges Brot gerne in Kauf, und backe zwischendurch auch mal ein schnelles Brot aus Dinkelmehl und Hefe.

Während der Wartezeit habe ich den Blogbeitrag geschrieben. Jetzt ist das Brot fertig gebacken, fotografiert, gekostet und für köstlich befunden. Am liebsten esse ich es deftig hessisch mit „Handkäse mit Musik“, es schmeckt aber genauso gut z.B. mit Quark und Marmelade.

Oder mit was würdet ihr es essen?

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